Du hast dein eigenes Business, und du möchtest, dass deine idealen Kunden auf dich zukommen. Ohne Kaltacquise, ohne Preisdiskussionen, ohne gegen zig andere zu pitchen. Ohne Angst zu haben, dass die Anfragen irgendwann ausbleiben.
Aber wie gelingt das?
Vielleicht setzt du dazu auf Social Media, im B2B beispielsweise auf LinkedIn. Das ist für manche sehr zielführend. Für andere jedoch nicht genug, um genug Sichtbarkeit und vor allem auch Reputation bei den eigenen idealen Kunden aufzubauen. Außerdem kann Social Media enorm zeitaufwendig sein. Ähnlich ist es mit Ads. Die können viel Reichweite bringen, aber bringen sie dir für dein Angebot auch Kunden? Lohnt sich das Investment?
Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die von den meisten nicht mal in Betracht gezogen wird: Public Relations, oder kurz PR.
PR ist schon lange nicht mehr nur etwas für große Unternehmen und Budgets. Die Chancen stehen sogar gut, dass du mit etwas Basiswissen oder Hilfestellung deine eigene PR umsetzen kannst – und so nicht nur Sichtbarkeit gewinnst sondern vor allem Reputation für dich als Experte deines Fachgebiets.
Wenn du mit deiner Expertise bei den richtigen Menschen – deinem idealen Kunden – nicht nur sichtbar sondern mit deiner EXPERTISE wahrgenommen werden willst, um:
die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sie dich kontaktieren
schon vor dem Erstkontakt Vertrauen aufzubauen
das “mit dieser Person möchte ich zusammenarbeiten”-Gefühl zu erzeugen
schlussendlich der Vergleichbarkeit und damit auch Preisdiskussionen zu entfliehen
…dann lies weiter.
Fakt ist: PR hat sich schon immer gelohnt. 2026 wird PR aber aufgrund des KI-Wandels noch wichtiger – und noch zugänglicher. Auch und sogar besonders für Experten, Berater und (Solo-) Selbstständige.
So, let’s go: PR für Selbstständige, Dienstleister, Berater und Co. in 2026 - darum solltest du 2026 nicht mehr darauf verzichten:
1. Wer gefunden werden will, muss (auch) von KI genannt werden
KI hat alles verändert – auch Kommunikation. Während die Nutzung von klassischen Suchmaschinen abnimmt, gewinnen die Antworten in KIs an Bedeutung – und damit auch PR sowie Personal Branding, oder genauer: Expert Branding, schließlich willst du für deine Expertise gefunden werden, nicht für deine Morgen-Routine.
Doch wie kommt man “in die KI”? Diese Fragen beantworten mittlerweile diverse Studien. Die genauen Ausprägungen und Zahlen variieren, aber die Grunderkenntnis ist immer dieselbe:
Earned Media – also echte Presseartikel in Medien, keine Werbung, keine gekauften Content-Formate, und auch nicht Social Media – ist immens wichtig.
Soziale Plattformen, im B2B-Bereich besonders LinkedIn, geben zusätzliche wertvolle Impulse, für ein konsistentes Gesamtbild.
Und genau DAS ist es, was KI möchte.
So besagt etwa der Muck Rack Report “What is AI Reading?” aus Mai 2026, der auf einer Analyse von mehr als 25 Millionen Links aus 17 Branchen basiert, dass Earned Media 84 Prozent der KI-Zitate in ChatGPT, Claude und Gemini ausmacht.
Nicht die genaue Prozentangabe, aber das Muster der Ergebnisse hat sich seit Juli 2025 in allen drei von Muck Rack durchgeführten Reports durchgehend bestätigt.
Bezahlte Inhalte und Advertorials machen dabei zum Vergleich lediglich 0,3 % der KI-Zitate aus.
Wer in KI-Antworten und LLMs stattfinden will, kommt um PR kaum herum.
2. Die PR-Basics sind heute verfügbar.
Wenn du wissen willst, wie du Public Relations für dich selbst starten und umsetzen kannst, ist dieses Wissen einfach und schnell verfügbar, und die Einstiegshürden sind geringer als je zuvor.
Zudem sind 2026 die Chancen recht hoch, dass du:
bereits mit der Öffentlichkeit kommunizierst, beispielsweise über Social Media.
bereits manchmal in und an Themen denkst, die für deine Zielgruppe relevant sind.
sowieso on irgendeiner Form regelmäßig “Content” produzierst, um neue Kunden auf dich aufmerksam zu machen.
Jetzt nimm all das, gib eine Prise PR-Know-How dazu, und möglicherweise findest du bald einen Gastartikel von dir in einem Fachmedium, dass deine Wunschkunden lesen oder ein Interview in einem Podcast, dank dem du bei den richtigen Menschen im Kopf hängen bleibst.
Und wo gibt es PR-Wissen? Woher weißt du, wie du anfängst?
Kostenlose Informationen dazu, wie du anfangen kannst, findest du beispielsweise in den ersten Ausgaben dieses Newsletters.
Eine Positionierungs- und Denkhilfe für den Start liefert das PR-Canvas, dass du dir kostenlos herunterladen kannst, wenn du diesen Newsletter abonnierst.
Und darüber hinaus gibt es Menschen wie mich, die “Eigen-PR-Anfängern” bei Bedarf helfend zur Seite stehen und natürlich viele Quellen im Internet, sowie die Möglichkeit die KI zu fragen.
Fehlendes Wissen ist heute kein hinreichender Grund mehr, nicht mit PR anzufangen!
3. Eine eigene “Brand” ist längst nicht mehr nur für “Influencer”
Sie ist ein Vehikel und Investment in dich selbst, dass auch dein Business – langfristig – voran bringt. Das gilt übrigens für uns alle. Ob Experten, Dienstleister, Gründer oder Soloselbstständige: Eine Investition in die eigene Personal Brand, oder wie ich sie im B2B-Kontext lieber nenne “Expert Brand”, lohnt sich massiv und wird sogar immer wichtiger.
Stell dir vor:
Wunschkunden kommen einfach auf dich zu.
Sie sind schon “angewärmt”, wollen mit dir arbeiten, bringen dir schon ein gewisses Vertrauen entgegen.
Auch die KI sagt ihnen, dass du Experte für deine Themen bist.
Schwups, das Erstgespräch kommt nicht nur ganz anders zustande, sondern läuft auch ganz anders. Du hast schon einen gewissen Stein bei ihnen im Brett, und wenn du sie dann noch im Gespräch überzeugen kannst, diskutieren sie selten über das Budget. Sie kommen aufgrund deiner Expertise zu dir, und dass die einen gewissen Preis hat, ist klar.
Das waren nur drei Grunde auf meiner langen Liste, warum du spätestens 2026 mit PR beginnen solltest. Aber ich denke, sie genügen, um zu zeigen, was für ein Game Changer PR wirklich sein kann.
Und wenn du heute schon den ersten Schritt gehen willst, abonniere doch direkt diesen Newsletter, schaue dir in der Abo-Bestätigungsmail von Substack das PR-Canvas an oder stöbere in den alten Newsletter-Ausgaben zum Thema.
Gibt es ein PR-Thema, dass dich besonders interessiert? Dann schicke mir gerne eine Nachricht, vielleicht ist deine Frage dann das Thema des nächsten Newsletters!

